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Castello Aragonese

Die historische Festungsanlage im Osten Ischias ist eine beliebte Sehenswürdigkeit. Sie liegt auf einer 113 m hohen vulkanischen Insel aus Trachytgestein und ist durch eine 220 m lange Steinbrücke mit der Hauptinsel verbunden. Die erste Befestigung wurde 474 v. Chr. erbaut; das heutige Schloss wurde 1438 auf den Überresten dieser Festung errichtet. Nach dem Ausbruch des Monte Trippodi im Jahre 1301 flüchteten sich viele Bewohner auf die Felseninsel und es bildete sich eine kleine Stadt. Alfons von Aragona ließ Mitte des 15. Jahrhunderts Wehranlagen zum Schutz der Bevölkerung gegen Piratenangriffe erbauen. Ende des 16. Jahrhunderts lebten etwa 10000 Menschen auf Castello Aragonese.

Zu den Sehenswürdigkeiten der 56.000 m² großen Felseninsel gehören die Immacolata-Kirche mit ihrer markanten Kuppel, das Klarissenkloster mit einer unterirdischen Gruft, in der die Nonnen auf steinernen Sitzen aufrecht bestattet wurden sowie die Basilianer Abtei und ein Kerker für politische Gefangene.

Die Festung ist unter anderem durch einen beeindruckenden 500 m langen Tunnel zu erreichen, der 1441 in den Felsen gehauen wurde. Nach der Besichtigung der historischen Gebäude auf Castello Aragonese lässt man den Rundgang am Besten mit einem Spaziergang durch den idyllischen Garten mit Olivenbäumen, Palmen und Oleander ausklingen und genießt die herrliche Aussicht.

Vom höchsten Punkt der Felseninsel aus hat man einen atemberaubenden Ausblick auf Ischia und die benachbarte Insel Procida. Der Besuch von Castello Aragonese ist einer der kulturellen Höhepunkte Ischias.